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Dienstag, 26. November 2019 - 12:33 Uhr
Im "Heiligtum" der Wiener Feuerwehr

Über 300 uniformierte Kameradinnen, Kameraden der umliegenden Feuerwehren und unsere Dresdner Abordnung erwiesen ihm mit zahlreichen Trauergästen die letzte Ehre .
Unter diesen Uniformierten fanden sich zwei Kameraden, welche seit langer Zeit Kontakt per Email auf dem Gebiet der Feuerwehrhistorik länderübergreifend aktiv pflegen.
Kamerad Ferdinand Molzer HBM i.R. vom Feuerwehrmuseum der Feuerwehr Wien und Kamerad OBM Frieder Hofmann staunten nicht schlecht als sie sich gegenseitig begrüßten und vorstellten,
keiner hatte vorerst ein optisches Bild voneinander.
So wurde vereinbart, dass die Dresdner auf der Rückfahrt am nächsten Tag in die Hauptfeuerwache nach Floridsdorf kommen.

Am nächsten Tag (Mittwoch, den 20.11.2019) war es soweit, die 3köpfige Abordnung traf mit etwas Verzögerung in der Hauptwache in Floridsdorf ein. Kamerad Molzer erwarte bereits die Dresdner, nach einem Kaffee und ausgezeichneten Feuerwehrmittagessen ging es in das „Heiligtum“ dieser Hauptwache. Als sich die großen Hallentor öffneten erstrahlte historische Technik in einem ausgezeichnet gepflegten Zustand . Wir Dresdner konnten es zunächst nicht fassen, dass es so etwas in einer Feuerwehr gibt. Unsere Augen wurden immer größer als wir den komplett restaurierten „Löschzug“ der K.K. Hofwache Wien aus dem Jahr 1785 anfassen durften. Diese Technik von der Gründerzeit bis zur jüngsten Vergangenheit der Wiener Feuerwehr steht hier nicht nur zur Besichtigung bereit, sondern ist größtenteils noch heute Einsatzbereit! Ferdinand erklärte uns jedes einzelne Ausstellungsteil fachgerecht, gab Episoden wieder welche bei der Restauration entstanden. Mit seinen Ausführungen bekamen wir nicht nur ein Einblick in dieses Fachgebiet, sondern auch einen Einblick in die Wiener Feuerwehrgeschichte . Es ist nicht nur beeindruckend was durch die Kameraden geleistet wurde und wird, sondern welche große Förderung, Unterstützung und finanzielle Zuwendung dieses Fachgebiet bekommt.

Wiedereinmal zeigt uns diese spontane Begegnung, gleich aus welchem Anlass heraus, die Feuerwehrfamilie ist groß kennt keine Grenzen. Möge diese Kameradschaft auch fortan von Dauer bleiben, weitere neue „Erkenntnisse“ auf beiden Seiten hervorrufen und vor allem die Freundschaft festigen.

Text/Foto: Frieder Hofmann

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